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Tierärzt*innen am Limit



Tierärzte am Limit: immer mehr Kliniken geben ihren Klinikstatus auf und den damit verbunden 24- Stunden Notdienst – wir müssen „alle gemeinsam“ dafür sorgen, dass die tiermedizinische Versorgung unserer Lieblinge auch weiterhin sichergestellt ist.

Die aktuelle Situation der Notdienste im Main-Kinzig-Kreis

Ein tierischer Notfall am Wochenende oder in der Nacht, beschäftigen nicht nur Sie als Tierbesitzer, nein auch wir als Tierärzte*innen. Wie sagt man so schön „es brennt“.

In den letzten Jahren entstanden im Rhein-Main-Gebiet einige neue Tierkliniken, die zusätzlich zu dem regionalen Notdienstkreis eine "24 Stunden" Versorgungen unserer Vierbeiner sichergestellt haben Doch in den letzten Monaten gaben viele Kliniken ihren Klinikstatus wieder ab, da sie einen 24-Stunden Notdienst nicht mehr mit dem entsprechenden Personal sicherstellen konnten.
Kliniken überlaufen, stundenlange Wartezeiten sind die Konsequenz dieser Entwicklung.
Wenn Kliniken über eine Triage sprechen, weil die Patienten teilweise 7 Stunden warten müssen, bis man sie behandeln kann – „ist sinnbildlich das sogenannte Glas – bereits übergelaufen“
Immer mehr Notfälle, ein großer Fachkräftemangel und das für diese Branche geltenden Arbeitszeitgesetz, setzt die Tiermedizin unter sehr großen Druck. Dies sorgt dafür, dass viele die Reißleine ziehen müssen.

Wir alle möchten uns nicht vorstellen, dass wenn man mit seinem eigenen Hund mit einer Magendrehung 1,5 Stunde fahren muss, um in eine Klinik zu gelangen, die noch Kapazitäten hat diese lebensrettende OP durchführen zu können. Da bekommen selbst wir als Tierarzte*innen und Tiermedizinische Fachangestellte*r Angst!

Ein großes Problem ist zusätzlich der Fachkräftemangel: Wir suchen auch händeringend 2 neue Tiermedizinische Fachangestellte*r um das große Arbeitsaufkommen auf mehrere Schultern zu verteilen. Die Branche lebt davon für den Beruf zu leben, aber wir können nicht von allen Menschen, die in einem sozialen Beruf arbeiten einfach viel mehr abverlangen als wie Menschen, die in einer anderen Branche arbeiten. 24 Stunden / 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für seinen Job dazu sein, geht einfach nicht mehr. Wir sind genauso Menschen wie Sie und haben Familie. Die Freizeit und Erholungsphasen sind da, um Energie zu tanken, um auch Ihrem Tier zu 100% helfen zu können. Nur wer Spaß und Kraft hat, für seinen Beruf zu brennen kann einfach Top Leistung bringen, wer ausgebrannt ist und keine Kraft mehr hat, ist einfach nur noch anwesend.


Daher möchten wir heute an alle Tierbesitzer*innen appellieren!

✅ Handelt es sich bei Ihrem Anruf um einen Notfall? (Flöhe nachts um 2 Uhr, sind kein Notfall oder Futter am Wochenende auf dem Notfalltelefon bestellen, muss auch nicht sein)

✅ Überprüfen Sie bitte, wer am Wochenende in Ihrer Region den aktuellen tierärztlichen Notdienst hat (diese Informationen finden Sie zum Beispiel auf unserer Homepage, auf dem Anrufbeantworter ihres Tierarztes*in oder in den regionalen Zeitungen) und melden Sie sich bitte immer erst bei dem regionalen Notdienstkreis, bevor Sie in eine Klinik fahren – die regionalen Tierärzte leisten großartige Arbeit und können Sie im Notfall immer noch an eine entsprechende Tierklinik überweisen, wenn dies notwendig sein sollte.

✅ Handelt es sich bei Ihrem Anruf um einen lebensbedrohlichen Notfall und Sie können nicht auf einen Rückruf von ihrem Haustierarzt*innen warten, falls Sie sie/ihn mal nicht direkt erreichen können, dann wenden Sie sich bitte an eine Tierklinik mit einer 24-Stunden Versorgung


Wenn jeder Tierbesitzer*in ein bisschen Rücksicht auf diese für uns alle schwierige Situation nimmt, kann jeder Notfall außerhalb der Sprechzeiten adäquat versorgt werden.

Gemeinsam schaffen wir es! Wenn der Notdienst für Notfälle da ist!











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